Forschung

„Wenn man solche Effekte wie bei MBSR mit Medikamenten erreichen würde, gälte es als Kunstfehler, diese Technik für Patienten nicht einzusetzen.“
[Prof.  Dr. med. Gustav Dobos, Direktor der Klinik für Naturheilkunde und Integrative Medizin, Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Duisburg-Essen]*

Die Wirkung der achtsamkeitsbasierten Stressreduktion ist mittlerweile gut erforscht und Gegenstand zahlreicher Forschungsarbeiten und Metastudien. Die Untersuchungen decken ein breites Spektrum an Anwendungen und Zielgruppen ab. Sie reichen von Effekten beim Umgang mit chronischen Schmerzen und Krankheiten, über Wirkungen bei psychischen Leiden bis zum Einfluss auf Kinder in Kindergärten und Schulen und auf Mitarbeiter in Unternehmen beim Umgang mit Stress, Konflikten oder Burnout. 

WIRKSAMKEIT DER ACHTSAMKEITSÜBUNGEN IST NACHGEWIESEN FÜR:

  • die Steigerung der Aufmerksamkeitsregulation,
  • die Vertiefung des Körper-Gewahrseins und damit eine Verbesserung des eigenen gesundheitsfördernden Verhaltens,
  • die Wahrnehmung der Gedanken, Grübeleien und Ängste und gleichzeitig ein besserer Umgang damit und die präventive Wirkung u.a. für Depressionen,
  • die Veränderung im Umgang mit Gefühlen, besonders mit schwierigen Gefühlen.

Ebenfalls belegt sind Effekte auf die Hirnaktivität sowie die Hirnstruktur in acht Regionen darunter die Emotionsregulation und die Selbstregulation.


Quelle: Dieser Text stammt vom MBSR-MBCT-Verband (Verband der Achtsamkeitslehrenden).

Weitere Informationen zur Forschung mit Studienhinweisen finden Sie hier: Link zu MBSR-MBCT-Verband

*zitiert nach Linda Lehrhaupt/Petra Meibert (2010): Stress bewältigen mit Achtsamkeit